Mittwoch, 2. März 2016

Kleine Korrektur zu den "deutschen lange Strecke"

Ich war wohl gestern abend etwas zu müde und korrigiere hiermit meine

400m Freistil auf  5:18,35    (statt 10:45,34) 

Sorry - der Kopf war schon im Bett ;-))

 

2.3.2016   Sandra Hornig

Dienstag, 1. März 2016

Silber und Bronze auf den internationalen deutschen Mastersmeisterschaften lange Strecke in Braunschweig

 

Das moderne Sportbad Heidberg in Braunschweig war vom 26.-28.Februar Austragungsort der 32. Internationalen Deutschen Mastersmeisterschaften der „Langen Strecken“. Obwohl der Termin doch sehr früh im Jahr lag, gaben 538 Aktive aus 222 Vereinen, darunter auch Schwimmer aus der Schweiz, England, Portugal und Frankreich insgesamt 1074 Einzel-und 59 Staffelmeldungen ab. Auf dem Programm standen die 1500m und 800m Freistil für Damen und Herren, die 400m Freistil, die 200m Strecken über Schmetterling, Rücken und Brust sowie die 400m Lagen und 4x200m Lagen Staffeln.

 

Die ganz langen Strecken (1500m und 800m Freistil) wurden in Doppelbahnbelegung geschwommen und die Zeit per Handzeitnahme gestoppt. Bei den restlichen Strecken wurde die Zeit elektronisch genommen und war per Live-Ticker im Internet für die "Zuhausegebliebenen" verfügbar. Das separate 25m Ein/Ausschwimmbecken, welches in der Ausschreibung mit 5 Bahnen angegeben wurde, hielt leider nur eine Bahn für die Mastersschwimmer zum Ein- und Ausschwimmen bereit.

 

Ich hatte mir vorgenommen, am Freitag Nachmittag erst die 1500m und dann die 800m Freistil zu schwimmen. Das war schon ein recht ehrgeiziges Ziel und ich war gespannt, wie ich es umgesetzt bekomme. Samstag sollte Ruhetag oder Braunschweig-Bummeltag sein und Sonntag wollte ich erst 400m Freistil und dann 200m Rücken schwimmen. Soweit zur Theorie und nun zur Praxis:

 

Der komplette Freitag war mit seinen 1500m und 800m Freistil weiblich/männlich "nur" ein Abschnitt. Es war inzwischen Freitag früher Nachmittag. Das Einschwimmen lag schon einige Stunden zurück. Aber die Nervosität bei mir wuchs langsam an, denn ich war bald dran mit 1500m Freistil. Ich hatte mich ganz "mutig" mit einer 20:20,00 gemeldet und hatte inzwischen leichte Zweifel, ob ich das schaffen würde. Aber was hilft es. Nun bin ich hier und mache das beste daraus. Ich startete im schnellsten AK45-Lauf und hatte meine schnellsten Konkurentinnen direkt neben mir auf der Bahn. Kämpfen war nun angesagt! Ich kämpfte, 1500m lang. Es war ein harter Kampf, aber ein sehr guter und erfolgreicher Kampf. Die Renneinteilung ist mir sehr gut gelungen und ich hatte kein einziges mal den Gedanken im Kopf, ich muß langsamer schwimmen, sonst sterbe ich. Die Endzeit von 20:20,75 ließ mich innerlich grinsen, denn ich hatte es geschafft. Außerdem hatte ich mit dieser Zeit den 2.Platz in der AK45 auf 1500m Freistil auf den deutschen Masters-Meisterschaften! Aber in den darauf folgenden 2 Stunden fragte ich mich, wie ich die noch folgenden 800m Freistil schaffen sollte. Laut Meldeergebnis kamen nun einige gute und "frische" Schwimmerinnen dazu. Ich nahm mir vor, das 800m Rennen genauso anzugehen und nach Möglichkeit genauso durch zu ziehen. Dieses gelang mir auf die Sekunde genau. Und ich habe mich damit gegenüber Wetzlar (hessische lange Strecke) sogar um 2 Sekunden verbessert: 10:45,34 war die Endzeit, aber "leider" nur 4. Platz in der AK45.

An dieser Stelle möchte ich nur kurz mal deutlich machen, welchen Leistungssprung die Damen von der AK40 auf die AK45 erfahren. Mit dieser Zeit wäre ich in der AK40 locker auf Platz 2 gelandet! Ich weiß nicht warum, aber je älter die Masters Männer und Frauen werden, um so schneller werden sie. Erst ab AK55 werden die Zeiten wieder etwas langsamer.

 

Wie bereits oben erwähnt, war Samstag dann Bummeltag und Sonntag früh um 8:00 ging es dann wieder los mit dem Einschwimmen für die 400m Freistil.

Ich hatte mir vorgenommen, auf die 400m Freistil mutig vorne raus zu schwimmen, denn ich war in dem langesameren AK45-Lauf gesetzt. Die vorderen Plätze schwammen im nachfolgenden Lauf. Außerdem wäre es doch ganz nett, die bisherige Bestzeit etwas zu verbessern. So die Idee, aber die Realität sah leider anders aus: ich bin die ersten 100m zu schnell angegangen, konnte das Tempo auf dem zweiten 100er noch einigermaßen halten, aber dann kam der große Hammer von oben. Ich brach vom Tempo her ein und mußte das Rennen irgendwie zu Ende bringen. In Summe war es die Bestzeit nun elektronisch bestätigt: 10:45,34. Ich darf mich nicht beklagen. Aber diese Zeit war halt "nur" Platz 6 (in AK40 locker Platz 4). Egal, ich muß nun damit leben, daß ich älter werde und auch schneller schwimmen muß, um vorne mit dabei sein zu können.

Nach der Mittagspause standen für mich noch 200m Rücken an. Das sollte das letzte Rennen sein. Danach geht es nur noch nach Hause. Also wollte ich noch mal alles geben, was noch möglich ist. Ich bin das Rennen angemessen angegangen und habe auf dem zweiten 100er sogar noch gut das Tempo halten können. Ich bin zwar zum Ende hin gestorben, aber er war nur ein kurzes Sterben und eine richtig gute Zeit: 2:48,72 und damit Platz 3 in meiner "geliebten" AK45. Also alles gut, nein sogar sehr gut, denn immerhin nehme ich 2 Medaillen, 3 Bestzeiten und 4 sehr gute Platzierungen mit heim.

 

Das war ein sehr anstrengendes, aber auch sehr abwechlungsreiches Wochenende. Und genau dieses interessante Gemisch läßt es einem wie ein Kurz-Urlaub vorkommen. Die Arbeit und die alltäglichen Probleme sind für ein paar Tage sehr weit in den Hintergrund gerückt und man kann sich "erholen". So geht es zumindest mir an Wochenenden wie dem letzten.

 

Autor: Sandra Hornig 1.3.2016

 

 

 

 

Sonntag, 28. Februar 2016

Frankfurtlauf-Jürgen Weber Lauf

Bei bestem Wetter trafen sich über 30 Läuferinnen und Läufer um an dem traditionellen Freundschaftslauf teilzunehmen.
Die längste Strecke über 30 km wurde von den sehr gut trainierten Ausdauersportler unter die Füße genommen.
Start hierzu an der Autobahnmeisterei Neu Isenburg Gravenbruch.
Die 20km Strecke führte vom Funkturm zwischen Offental und Langen nach Groß Zimmern. Und 10 km konnte ab der Prinz - Heinrich Grube zu dem Sportzentrum in Groß Zimmern gelaufen oder  mit
Nordic Walking bewältigt werden.Zwei Verpflegungstationen waren auf der Strecke und ein Betreuer mit dem Rad hatte alles im Griff.
Wie immer waren Breitensportler und ambitionierte Sportler auf der Strecke, so daß jeder in seinem Tempo laufen konnte.Oder ??
Ein gemütliches Beisammensein mit einer warmen Suppe und vielerlei Kuchen schlossen die Veranstaltung ab.
hz
Bilder j h

Mittwoch, 27. Januar 2016

Hessische Meisterin auf 400m Lagen und 800m Freistil

 

Viele der aktiven Schwimmer haben die Zeit zwischen den Jahren genutzt und trainierten fleißig bei sommerlichen Temperaturen in südlichen Ländern. Die Schwimm-Wettkämpfe in Gau-Algesheim (Kurzbahn) und die hessischen Meisterschaften lange Strecke in Wetzlar (Langbahn) wurden an den vergangenen 2 Wochenenden von den Masters genutzt, um die aktuelle Schwimm-Form gleich zu Beginn des Jahres zu überprüfen.

 

Am 16./17. Januar veranstaltete der SSV Ingelheim im modernen Regionalbad Rheinwelle in Gau-Algesheim das 27. internationale Masters-Schwimmfest mit elektronischer Zeitnahme, wo auch gleichzeitig die Rheinland-Pfälzischen Kurzbahnmeisterschaften ausgetragen wurden. 322 Teilnehmer aus 85 Vereinen und 7 Ländern und einige Rekordanmeldungen der Altersklassenathleten (Masters) sorgten für ein gehobens Niveau. Es gab insgesamt 1200 Einzelstarts und 71 Staffelstarts.

Ich meldete mich mutig am Samstag für folgende Rennen: 200m Rücken, 400m Freistil, 400m Lagen und 800m Freistil. Das war ein strammes Programm und ich war sehr gespannt, wie ich die einzelnen Rennen im Wasser umsetzten und welche Zeiten dabei rauskommen würden. Aus dem Meldeergebnis konnte ich erkennen, dass ich auf die 200m Rücken bestenfalls den 2.Platz in der AK45 mit aber einer guten Zeit schwimmen könnte. Da das auch mein erstes Rennen an diesem Tag war, bin ich es so schnell wie ging, angeschwommen. Als ich nach 150m immer noch ganz vorne lag, dachte ich, daß da nichts mehr passieren würde. Aber falsch gedacht: auf den letzten 50m sind mir so derartig die Beine weg gestorben, daß ich dann doch als 2. im Rennen angeschlagen habe. Aber die Zeit von 2:46,32 war eindeutig Bestzeit (BZ), 2.Platz in der AK 45 und gesamt (über alle AKs) sogar 3.Platz. Ich war dann so motiviert, dass ich auch auf 400m Freistil eine sehr gute Zeit schwimmen wollte. Allerdings kam mir während des Rennens in den Sinn, ich schwimme die anschliessenden 400m Lagen nicht, gebe nun aber alles. Das Rennen lief trotzdem sehr gut für mich: gute Renneinteilung, neue BZ mit 5:16,50 und 1.Platz in der AK45. Wer mich etwas kennt, weiß, daß ich die anschließenden 400m Lagen nicht sausen lassen konnte: die 100m Schmetterling wollte ich locker angehen und dann mal schauen, was dann noch ginge. So habe ich es auch umgesetzt und siehe da, nochmal 2. Platz in der AK45 mit einer BZ von 6:15,43. Bisher lief doch alles ganz gut. Nur langsam stellte ich mir die Frage, wie ich die 800m Freistil zum Schluß überleben sollte? Ich blieb vom Kopf her ruhig, sagte mir, daß ich auf Freistil nicht absaufen kann wie z.B. auf Schmetterling und daß ich das Rennen mit einem ganz ruhigen Tempo angehen werde und dann mal schauen, was geht. Danach ist ja dann Ende. Ich glaube, das war die richtige Renntaktik, denn so bin ich das letzte Rennen auch angegangen und als ich nach 200m meinen Rhytmus hatte und mich gut gefühlt habe, habe ich das Rennen einfach durchgezogen. Auf der Anzeigetafel konnte ich 10:48,98 lesen und wußte gleich, das ist auch eine BZ und 1.Platz in meiner AK.

Ziemlich erledigt, aber sehr erfreut über meine guten Schwimmzeiten, bin ich dann abends gegen 19:30 Richtung Heimat gefahren und habe mich auf die hessischen Meisterschaften am darauf folgenden Wochenende gefreut.

 

Am 23./24. Januar wurden die hessischen Meisterschaften auf der langen Strecke für jugendlichen und Masters Schwimmer (mit Handzeitnahme) ausgetragen. Der 1. Wetzlarer SV (Ausrichter) sorgte im Europabad Wetzlar (mit acht 50m Bahnen) für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Ausgetragen wurden 400m Lagen (Samstags) und 800m Fr und 1500m Fr (Sonntags). 360 Schwimmer (Jugend und Masters) aus 45 Vereinen 547 Starts, so viele wie seit 5 Jahren nicht mehr.

Ich fuhr also am Samstag wegen Eisregen in der Nacht und Glatteis auf den Straßen früh genug los, um rechtzeitig zum Einschwimmen in Wetzlar zu sein. Aber die Fahrt zog sich, die Straßenverhältnisse waren noch recht abenteurlich und zum Einschwimmen blieben mir dann nur noch 30 Minuten. Aber besser so als einen Unfall zu bauen. Bis zu meinem Rennen hatte ich auch noch ziemlich viel Zeit, denn die Masters sind nach den Jugendlichen gestartet und bei den Masters war ich im letzten, sprich schnellsten Lauf eingeteilt. Aber bald rückten die 400m Lagen unaufhaltsam näher und ich wurde immer nervöser, denn 400m Lagen auf der Langbahn sind noch mal ganz was anderes wie auf der Kurzbahn. Auf der Startbrücke stehend sehe ich die ewig lange Bahn vor mir und frage mich, wie mich hier 100m Schmetterling überleben soll. Dann kam der Pfiff zum Bereithalten und dann gab es eh kein zurück mehr. Die 100m Schmetterling habe ich im ruhigen Tempo geschwommen und dann kam meine Lieblingsdisziplin, 100m Rücken und ich habe richtig Tempo gemacht. So fühlte sich das zumindest an. Bei den anschließenden 100m Brust habe ich meinen Beinen den Rest gegeben und bei den letzten 100m Freistil habe ich dann dem Rest von mir den Rest gegeben. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: 6:22,47 (BZ) und 1.Platz in der AK45. Strike!

Am nächsten Morgen konnte ich etwas entspannter nach Wetzlar fahren. Die Straßen war wieder frei, aber der Nebel vom Samstag hat sich eisern gehalten. Ich kam pünktlich zum Einlaß um 8:00 in Wetzlar an und konnte mich in aller Ruhe einschwimmen. Bis zu meinem 800m Rennen war wieder ewig viel Zeit, da ich wieder im letzten/schnellsten Lauf des Abschnitts gesetzt war. Gegen Mittag wurde ich dann langsam nervös: nicht wegen der bevorstehenden 800m Freistil, sondern deshalb, weil ich mir vorgenommen habe, unter 11 Minuten auf der Langbahn zu schwimmen. Meine bisherige BZ war 11:03, also knapp drüber. Wegen der Doppelbahnbelegung wurde rechts und links vom Startblock gestartet. Ich teilte mir die Bahn mit der überhaupt schnellsten Masters-Schwimmerin (AK20). Die war sofort weg und für mich kein Maß dafür, wie gut ich unterwegs war. Nach ca 200m war ich dann an Position 2 und schwamm quasi mein eigenes Rennen. Ich wußte, Platz 1 in meiner AK war mir sicher, aber welche Zeit würde das wohl werden? Diese Frage beantwortete mir die freundliche Zeitnehmerin auf meiner Bahn, nachdem ich tatsächlich als gesamt 2. angeschlagen habe: 10:47,00  ->  geschafft - ist "unter elf"   ;-)

Also nahm ich letztes Wochenende je einen Hessenmeistertitel auf 400m Lagen und 800m Freistil mit heim.

 

Ich hatte an den vergangenen zwei Wochenenden zwei ziemlich gute Wettkämpfe mit sehr guten Zeiten. Nun müßte ich irgendwie meine Form "konservieren" können, denn Ende Februar stehen die deutschen Mastersmeisterschaften auf der langen Strecke in Braunschweig an. Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen bringen.

 

Bericht von Sandra Hornig am 27.01.2016

Bild von Michael Lapp

 

 

 

Mittwoch, 13. Januar 2016

Eisenbachlauf

Wer macht von uns mit ?

35. Eisenbachlauf des TV Hergershausen am 31.01.2016
Am Sonntag, den 31. Januar 2016 um 9:00 Uhr laden wir wieder ein zum
traditionellen Freundschaftslauf der Lauf- und Triathlonabteilung des TV
Hergershausen nach Eisenbach in das dortige Naturfreundehaus.
Die cirka 25 bis 30 km lange Strecke (je nach Leistungsstärke) führt vom "Dalles" in Hergershausen über Schaafheim, Mosbach und Mömlingen durch den schönen Bachgau nach Eisenbach, wo im dortigen Naturfreundehaus ein gemütlicher
Ausklang bei Kaffee und Kuchen stattfindet.
Gelaufen wird in zwei Gruppen je nach Leistungsstärke. Jede Gruppe wird von einem erfahrenen Läufer des TV Hergershausen geführt. Das Gepäck wird per Vereinsbus zum Naturfreundehaus transportiert.
Es besteht auch die Möglichkeit, nur eine Teilstrecke bis zum ersten
Verpflegungungspunkt auf der "Sausteige" bei Moosbach (cirka 17 km) zu laufen.
Von dort kann man ins Naturfreundehaus gefahren werden.
Für die Rückfahrt bitte Fahrgemeinschaften bilden.
Info auch auf unserer Homepage:
www.tvh-ausdauersport.de